Hygienekonzept

Hygienekonzept der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien Cloppenburg – Bethen
(Stand 06.11.20)

Kirchen
Bei Gottesdiensten steht am Eingang ein erklärendes Begrüßungsschild. Die freigegebenen Sitzpositionen sind gekennzeichnet.
Helfer*innen werden in den Sonntagsgottesdiensten (mit Vorabendmessen) je zu zweit anwesend sein.
An besonderen Hochfesten werden zusätzliche Gottesdienste angeboten.
Für die Kirchen gilt folgendes Hygienekonzept:
• Es werden Sitzplätze im Abstand von gut 1,5 Metern gekennzeichnet. Das ergibt für
 St. Marien Bethen: 58 Sitzpositionen
 St. Marien Kellerhöhe: 12 Sitzpositionen
 St. Marien Varrelbusch: 16 Sitzpositionen
 In der Gnadenkapelle in Bethen werden b.a.w. keine Gottesdienste gefeiert
• In der St. Marien Basilika in Bethen ist eine Tür(Haupteingang) als Eingangstür gekennzeichnet. Die anderen Türen sind vor den Gottesdiensten verschlossen. Diese werden von den Küster*innen kurz nach Beginn des Gottesdienstes aufgeschlossen (Fluchtmöglichkeit).
 In den Kirchen Kellerhöhe und Varrelbusch gibt es nur eine Eingangs- / Ausgangstür.
 Pro Kirche steht an der Eingangstür ein Desinfektionsständer bereit.
 Die Kirche kann nach dem Gottesdienst durch alle Türen verlassen werden.
• Es gibt je zwei Helfer*innen:
 Einer steht am Eingang, um zu zählen, die Handdesinfektion zu überwachen, den korrekten Mund-Nasenschutz zu prüfen und auf den gebotenen Abstand zu achten.
 Der zweite Helfer*in ist im Kirchenschiff, um bei der „Platzwahl“ zu helfen. Wenn die Plätze vergeben sind, wird die Kirche geschlossen. Nachfolgende Gäste werden auf weitere Gottesdienste hingewiesen.
 Die angegebene Anzahl von Sitzpositionen ist verbindlich.
• Das Tragen einer Mund/Nasenbedeckung beim Betreten und Verlassen der Kirche und beim Kommuniongang ist verpflichtend
• Personen, die in einem Haushalt leben, können zusammensitzen und nehmen eine Sitzposition ein.
 Damit für jeden Gottesdienstbesucher bei gemeindlichem Gesang mindestens 10 m² Fläche zur Verfügung steht, ist die Gesamtzahl der Gottesdienstbesucher begrenzt auf
 St. Marien Bethen: 50 Personen
 St. Marien Kellerhöhe: 23 Personen
 St. Marien Varrelbusch: 32 Personen
 Sofern auf den gemeindlichen Gesang verzichtet wird, stehen für jeden Gottesdienstbesucher 5 m² Fläche zur Verfügung, dann ist die Gesamtzahl der Gottesdienstbesucher begrenzt auf
 St. Marien Bethen 100 Personen
 St. Marien Kellerhöhe 46 Personen
 St. Marien Varrelbusch 64 Personen
• Die Helfer*innen (tragen ein Erkennungsschild) nehmen das Hausrecht in den Kirchen und Sakristeien wahr (die Küster*innen übernehmen diese Aufgabe in den Werktagsmessen).
• Am Eingang sind die Hände zu desinfizieren, ein Desinfektionsspender steht bereit.
• Es liegen keine Gotteslobe aus.
• Die Weihwasserbecken sind geleert.
• Der Orgelboden ist für die Öffentlichkeit gesperrt (der Aufgang verschlossen).
• Sitzordnung im Altarraum: Abstand von mind. 1,5 Metern. Maximal 2 Messdiener/innen und 1 Lektor /In.
• Es werden pro Messe maximal zwei Messdiener aufgestellt. Ihre Aufgabe ist das Schellen, bzw. Gongschlagen. Die Weihrauchverwendung ist möglich. Kein Kollektengang.
• Die Kollektenkörbe werden nicht durch die Reihen gereicht, sondern stehen an den Ausgängen.
• Der Kelch und die Hostienschale sind dauerhaft mit je einer Palla abgedeckt. Auch das Ziborium, welches gegebenenfalls aus dem Tabernakel geholt wird, bleibt mit dem Deckel geschlossen.
• Der Friedensgruß erfolgt ohne Körperkontakt.
• Vor der Kommunionspendung desinfizieren die Spender*innen sich die Hände. Das Desinfektionsmittel steht neben dem Altar auf einem gut sichtbaren Tisch.
• Kommunionspendung: Die Gottesdienstbesucher*innen treten einzeln, mit 1,5 Metern Abstand und Mundschutz zur Kommunionspendung. Kelch und Mundkommunion sind nicht erlaubt. Die Spendeformel wird vor der Spendung gemeinsam mit allen gesprochen. Zum Empfangen der Kommunion sind die Arme ausgestreckt zu halten.
• Kinder werden nicht mit Berührung gesegnet. Eltern können aber ihre Kinder zur Kommunion mitnehmen und sie segnen lassen.
• Der Priester beginnt mit der Kommunion. Danach stellt er das Ziborium auf den Altar. Dann erfolgt die Handdesinfektion für den Priester und es beginnt die allg. Kommunionsspendung.
• Für ein Zusammenstehen auf dem Kirchplatz gelten die Kontaktbedingungen des Landkreises Cloppenburg.
• Nach jeder Messe wird die Kirche gut gelüftet. Evtl. stellen die Küster*innen zum Auszug alle Türen sperrangelweit auf.
• Die Küster*innen sorgen im Rahmen des Möglichen für Flächendesinfektion.
• Bei der Befüllung der Hostienschalen in der Sakristei haben die Küster*in Mundschutz zu tragen, die Hände werden vorher desinfiziert.
• Die Neuerungen des Hygienekonzeptes werden auf der Homepage der Kirchengemeinde veröffentlicht und auch mündlich immer wieder benannt.

Pfarrheime und Pfarrbüro:
Für unsere Pfarrheime und unser Pfarrbüro sind eigene Hygieneregeln erstellt, diese liegen in den jeweiligen Pfarrheimen zur Einsicht aus.

Weitere Informationen
• Taufen sind nur als Einzeltaufe möglich.
• Beichtgelegenheit: Das Sakrament der Versöhnung wird ausschließlich im Pilgerzentrum Haus Maria Einkehr in Bethen gespendet.
• Auch andere Gottesdienste (Hochzeiten, Erstkommunionfeiern, Firmung etc.) sind im Rahmen der o.a. Richtlinien möglich.
• Beerdigungen sind (auf dem Friedhof) mit max. 25 Personen (zuzügl. Funktionsträger: Sargträger, Liturgievorstand., Messdiener, Friedhofsgärtner, Organist – Kranzträger zählen nicht dazu) möglich.

Katholische Kirchengemeinde St. Marien Cloppenburg – Bethen

09.05.2020
öffentliche Gottesdienste dürfen wieder gefeiert werden

Aushang Mund-Nasenschutzpflicht in Gottesdiensten

Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten der Coronapandemie für den Offizialatsbezirk Oldenburg
1. Grundsätzlich sind alle Formen von Gottesdiensten mit Öffentlichkeit möglich. Dabei sind die vorbeugenden Maßnahmen zu beachten, die mit dem Land Niedersachsen vereinbart wurden (Mitteilung des Katholischen Büros Niedersachsen vom 29. April 2020).
2. Tauffeiern finden nur als Einzeltaufe im Rahmen einer Familie statt.
3. Eucharistiefeiern sind an allen Sonn- und Feiertagen, an Werktagen und zu Kasualien wie Trauungen, Ehejubiläen, Beerdigungen oder anderen Anlässen möglich.
Wortgottesdienste anstelle von Eucharistiefeiern sind an Sonn- und Feiertagen nach wie vor nicht erlaubt.
Vom Sonntagsgebot wird vorerst weiterhin Dispens erteilt.
Die Übertragung von Gottesdiensten im Internet sollte auch künftig ermöglicht werden, damit Personen, die Risikogruppen angehören, zu Hause bleiben können.
4. Erstkommunion- und Firmfeiern sollten in möglichst kleinen Gruppen stattfinden.
Die Zahl der Mitfeiernden sollte auf den engeren Familienkreis begrenzt werden und die Feiern möglichst außerhalb der regulären Gottesdienste angesetzt werden.
5. Das Bußsakrament kann unter Beachtung der vorgeschriebenen Abstandsregeln gespendet werden. Im Beichtstuhl ist die Spendung des Sakramentes nicht möglich.
6. Die Krankenkommunion und die Krankensalbung können jederzeit gespendet werden. Hierbei sind die Hygiene- und Abstandsregeln besonders zu beachten.

 

Vorbeugende Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung des Coronavirus bei katholischen Gottesdiensten in Kirchen, Klöstern, Kapellen und im Freien in Niedersachsen
1. Der Zugang zu den Gottesdiensten in kirchlichen Räumen wird begrenzt. Die Zahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmer richtet sich nach der Größe des Raumes. Es sollen mind. 10m² für jeden Gläubigen zur Verfügung stehen.
2. Personen, bei denen offensichtlich eine akute Atemwegserkrankung und / oder grippeähnliche Symptome vorliegen, werden nicht zu den Gottesdiensten zugelassen. Ein genereller Ausschluss von älteren Menschen über 60 Jahre wird nicht vorgenommen.
3. Ein Abstand von mindestens 1,5 Metern nach allen Seiten hin ist zu wahren.
4. Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung wird empfohlen.
5. Die Kirchentüren bleiben für das Eintreten und Verlassen der Kirche geöffnet, damit die Türklinken nicht angefasst werden müssen.
6. Es gibt in den Kirchen eine Zugangsbeschränkung, die für den notwendigen Abstand zwischen den Teilnehmenden sorgt (u. a. markierte Plätze, evtl. Platzkarten) und Gedränge vor dem Kircheneingang verhindert. Ggf. werden die Kirchenbesucher von Helfern (Ordnern) platziert. Unter Wahrung des Sicherheitsabstandes zu anderen Gottesdienstteilnehmern können Familien (und Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben) zusammensitzen, soweit dies organisatorisch möglich ist.
7. Wo eine Bestuhlung möglich bzw. erforderlich ist, wird diese durch Absperrungen und Markierungen so gestaltet, dass der vorgeschriebene Abstand zwischen den Gläubigen gewahrt wird.
8. Die Weihwasserbecken bleiben leer.
9. Eine allgemeine Reinigung von Türklinken, Geländern etc. ist regelmäßig vorzunehmen.
10. Vorbeugende Hygienemaßnahmen (z. B. gründliches Händewaschen und / oder Händedesinfektion) sind insbesondere vom liturgischen Personal strikt einzuhalten (auch bei Taufen, Trauungen und anderen Sakramentenspendungen).
11. Die Gläubigen werden gebeten, möglichst ihr eigenes Gotteslob mitzubringen. 12. Gemeinsames Beten ist möglich.
13. Gemeinschaftliches Singen ist auf das Notwendigste zu begrenzen, es soll möglichst darauf verzichtet werden.
14. Auf musikalische Begleitung durch größere Chöre oder Orchester wird verzichtet. Eine kleine Gruppe aus Einzelstimmen kann den Gottesdienst musikalisch mitgestalten – bei Einhaltung des Abstandsgebotes.
15. Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern am Ausgang aufgestellt.
16. Auf den Friedensgruß wird verzichtet.
17. Die Kommunionsauteilung erfolgt durch Hinzutreten der einzelnen Gläubigen in angemessenem Abstand (ggf. werden die Abstände auf dem Kirchenboden farbig markiert; es findet keine Mund- und Kelchkommunion statt; bei der Kommunionausteilung sind weitere Hygienemaßnahmen vorzunehmen, wie z. B. die Nutzung einer Nase-Mund-Maske).
18. Das Verlassen der Kirche nach dem Gottesdienst wird durch entsprechende Ansagen, Hinweise und Helfer (Ordner) geregelt (z. B. mit den hinteren Bankreihen anfangen und einzeln mit gebotenem Abstand hinaustreten).
19. Wallfahrten in größeren Gruppen und Wallfahrtsgottesdienste in großen Gruppen bleiben bis auf weiteres ausgesetzt.
20. Freiluftgottesdienste können unter Beachtung der Abstandsregeln und mit geeigneten hygienischen Maßnahmen stattfinden. Die Ermittlung einer Höchstzahl an Besuchern kann unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Fläche erfolgen.
Stand: 29.04.2020

Novemberwallfahrten

 

Liebe Mitbrüder, liebe Schwestern und Brüder!

 

Aufgrund der unveränderten Dynamik der Corona-Pandemie müssen leider in diesem Jahr auch die Novemberwallfahrten mit dem Gedächtnis der Weltkriegsopfer ausgesetzt werden. Als Wallfahrtsgemeinde vor Ort werden wir jeweils in den Dienstagspilgerämtern besonders in diesem Anliegen für die in der Krypta Verzeichneten und die unzähligen weiteren Opfer von Terror und Gewalt beten. Selbstverständlich können Einzelpilgerinnen und –pilger jedoch die Hl. Messen in der Basilika mitfeiern. Dazu müssen Sie sich nicht anmelden.

 

Im Gebet verbunden Ihr Msgr. Dr. Költgen, Wallfahrtsrektor