Angelus-Läuten
Gemeinsames Gebet zur Abwehr der Corona Pandemie und für eigene Anliegen

Liebe Schwestern und Brüder!
Jeden Tag, in der Regel um 6.00 / 7.00 Uhr, 12.00 Uhr und 18.00 / 19.00Uhr hören Sie in unseren katholischen Kirchen eine helle Glocke läuten. Dreimal drei einzelne Glockenschläge, anschließend schwingt die Glocke einige Minuten. Dieses „Angelus“- oder „Ave“-Läuten lädt uns ein zum Gebet des „Engel des Herrn“. Neben dem „Herrengebet“ (dem Vater unser) haben in der Geschichte unserer Glaubensgemeinschaft zwei Gebete besondere Bedeutung erlangt: der Rosenkranz und der „Engel des Herrn“. Beide Gebete sind christologisch, marianisch und biblisch. Beim Beten des „Engel des Herrn“ betrachten wir in Kurzform die freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Geheimnisse des Rosenkranzes. Äußeres Erkennungszeichen beim Rosenkranzgebet ist die „Perlenkette mit dem Kreuz“, beim Angelus (lat. Engel) ist es in den Ländern mit Religionsfreiheit das Läuten der Kirchenglocken.
Das von Papst Pius V. im Jahr 1571 festgelegte Angelusgebet begleitet den Christen morgens (wir denken an die Auferstehung Christi), mittags wir denken an den Leidensweg Christi) und abends (wir denken an die Menschwerdung Christi). In diesem Gebet erinnern wir uns immer wieder an die wichtigsten Heilsereignisse und haben zugleich die von Gott selbst gegebene Aussicht unseres Lebens: Durch die Menschwerdung Gottes, durch seine Erlösungstat hat unser Leben eine Perspektive, die über den Tod hinausreicht!
Liebe Schwestern und Brüder,
Sie sind herzlich eingeladen sich diesem Gebet, das auch in unseren Tagen rund um den Globus von unzähligen Menschen gebetet wird, anzuschließen, damit verbunden auch Ihre eigenen Anliegen Gott anzuvertrauen und dabei jetzt auch die Abwehr der Corona-Pandemie mit ins Gebet zu nehmen. Den Text des Angelus kennen Sie vielleicht schon (sonst im Gebetbuch „Gotteslob“ Nr. 3, 6, Rosenkranz Nr. 4). Weitere Gebete liegen auch in den Kirchen aus.
Im Gebet an Ihrer Seite

Ihr Pastor Msgr. Dr. Költgen